Schwerpunkt EXIL
Leopold Lindtberg, CH 1944/45

Buch Richard Schweizer, Leopold Lindtberg, David Wechsler Kamera Emil Berna Schnitt Hermann Haller Musik Robert Blum Produktion Praesens-Film
Mit Ewart G. Morrison, John Hoy, Ray Reagan, Luisa Rossi, Eduardo Masini, Therese Giese
Spielfilm, 113 Minuten, dt. OF
Feature Film, 113 min., German OV

Norditalien 1943: Während eines Transports nach Innsbruck entkommen zwei Kriegsgefangene – der  englische Leutnant Halliday und der amerikanische Sergeant Braddock. Eine abenteuerliche Flucht nimmt ihren Anfang, der sich ein weiterer britischer Soldat sowie an die 20 jüdische Zivilisten unterschiedlicher nationaler Herkunft anschließen. Opportunisten, couragierte Einzelkämpfer und Partisanen kreuzen den Weg des Flüchtlingstrupps. Zu kämpfen hat man aber auch gegen die Schweizer Behörden, denn den jüdischen Asylsuchern wird das Passieren der Grenze verweigert.

„Die letzte Chance“ stieß bei den Schweizer Behörden auf Ablehnung. Drehgenehmigungen wurden verzögert, die Aufführung des Films blockiert. Das Werk des österreichischen Exilregisseurs Lindtberg stelle „der Schweiz und ihrer Asylpolitik ein schlechtes Zeugnis aus“, hieß es. Trotz allem wurde die Produktion ein Exportschlager. 1946 gewann sie etwa den Grand Prix in Cannes sowie den Großen Preis der New Yorker Kritiker.

Escaping a Nazi prison train in war-torn Italy, an American and a British soldier set out for the Swiss border and find themselves leading a multi-national party of refugees for the Italian underground. Winner of the Grand Prix in Cannes 1946. (imdb)

Mi 14.10. 16:00 Uhr Votivkino
Mit einer Einführung von Thomas Ballhausen / Karin Moser