Do 11. Juni / 1945
Mo 15. Juni / 17.30

SOLEIL
Roger Hanin, F/I/D 1996

Produktion Progefi/France 2 Cinéma/Idunafilm/Medusa Film; Frankreich/Italien/Deutschland 1996 Regie, Drehbuch Roger Hanin Kamera Robert Alazraki Kameraführung Yves Agostini Musik Vladimir Cosma Schnitt Hélène de Luze Ausstattung Jacques Bufnoir Darsteller Sophia Loren, Philippe Noiret, Roger Hanin, Marianne Sägebrecht, Nicolas Olczyk, Michel Creton, Roger Dumas, Josiane Stoleru, Attica Guedj, Amidou, Elisa Touati, Richard Olczyk

Farbe, 104 Minuten
Fr. OF mit engl. UT

Soleil

Copyright PROGEFI

Soleil ist die Geschichte der Beziehung zwischen einer Mutter und ihrem Lieblingssohn. Der 70jährige Pariser Prominentenarzt Meyer Levy erinnert sich der Jahre 1940 bis 1946, in denen er seine Kindheit und Jugend in der Casbah von Algiers verbrachte. Mit 13 ist Meyer der Liebling seiner schönen und stolzen Mutter Titine, die trotz ihrer Armut nie die Hoffnung verliert und dafür sorgt, daß ihre fünf Kinder ein möglichst unbeschwertes Leben unter der strahlenden Mittelmeersonne führen können. Meyers Vater wurde in Frankreich vom Einmarsch der Deutschen überrascht, arbeitet jetzt unter falscher Identität als Postbeamter und schickt die Hälfte seines kleinen Gehaltes nach Algerien. Wie die meisten Juden des Landes hoffen auch Titine und ihre Familie auf einen baldigen Einmarsch der Alliierten.

Roger Hanin's semi-autobiographical film is the story of a young boy's adolescence in a large Jewish family in Algiers during World War II. While the boy's father hid in France to avoid deportation, his mother, Titine, – radiantly performed by Sophia Loren – manages to feed the family. Like all other Jews of Algiers, Titine hopes for the liberation of their occupied country.